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Reise ins Land der Inuit

Heute ging unsere Reise ins Land der Inuit endlich los. In der ersten Stunde haben wir noch ein wenig gebastelt und geklebt, um die Innenteile für unser Lapbook herzustellen. Was ist ein Lapbook genau, fragen sich viele Euleneltern jetzt wohl. Dazu eine kleine Erklärung:

Lapbooks sind in den USA entstanden, daher stammt auch der englische Name, der auf Deutsch so viel wie 'Schoßbuch' bedeutet. Ein Schoßbuch ist es deshalb, weil man es sich auf den Schoß legen kann, um es in Ruhe zu betrachten - mal diese Seite aufklappen, mal jene. Ursprünglich wurden sie hauptsächlich im Homeschooling-Bereich (Eltern unterrichten ihre Kinder zu Hause; in den USA ist es erlaubt) eingesetzt. Später fanden sie ihren Weg in die Schule und werden heute meistens dann eingesetzt, wenn ein weitreichendes Sachtthema bearbeitet wird. Das Lapbook dient zum Zwecke der Dokumentation des Erlernten - alles was die Kinder ab jetzt in den verschiedenen Angeboten lernen, muss im Lapbook niedergeschrieben werden. Warum geht das nicht auch auf/mit einem Arbeitsblatt? Die Antwort ist einfach: Natürlich geht das! Aber es macht nicht halb so viel Spaß und genau jenes Arbeitsblatt wird in den meisten Fällen in 6 Monaten in den Mülleimer wandern, weil die Sachunterrichtsmappe zu voll geworden ist. Das Lapbook ist ein von den Kindern erstelltes Produkt, dass sie auch noch in vielen Jahren stolz Omas, Opas, Tanten, Onkeln und vielleicht irgendwann den eigenen Kindern zeigen werden. Bewertet wird es ähnlich wie ein Plakat oder eine Themenmappe nach den Kriterien (Ordnung, Arbeitsverhalten und Leistungsbereichtschaft in den Arbeitsphasen, Menge, Qualität des Geschriebenen. 

Hier jetzt eine Fotos von unserer heutigen Arbeitszeit:

Beispiel-Lapbook mit Lösungen zur Selbstkontrolle für die Kinder.


Lilly135 und Lucy89 bearbeiten das Angebot
"Kleidung der Inuit"

 Luke Skywalker und Lilly informieren sich zunächst über
Polartiere...

... und schreiben anschließend einen Steckbrief.

Smiley123 und Darius177 schauen auf dem
Globus nach, wo die Arktis liegt...

... und tragen es auf dieser Karte ein.

Percy und Mr. X bearbeiten ebenfalls den Steckbrief.

Schreiben gelingt anscheinend besonders gut
auf einem Bein.

Monster123 hat Inuit-Vokabeln gepaukt und
versuchte später noch, seine Namen auf Iniut
zu schreiben.

Auch Jin123 ist jetzt Experte für Inuitkleidung.

Zunächst mussten Tris1 Und Mr. X2 eine
Anleitung zum Iglubauen lesen.

Dann wurde mit selbst hergestellter Knete das Iglu gebaut. Hier
seht ihr die Eulenkinder Graupapageiin, Euliane und Barbie123
beim Bauen.

Ein großes Lob gilt unserer auszubildenden Eulenmama, die diese herrlichen Materialien alle in stundenlanger Arbeit selbst hergestellt hat. Dankeschön!

2 Kommentare:

Papillionis liest hat gesagt…

Ich beneide dich um solche Eulenmamas! Toll! Woraus wurde die Knete hergestellt? *neugierig frag*

Liebe Grüße,
papillionis

Souly hat gesagt…

Ich glaub, du hast das was falsch verstanden. Das Material haben nicht die Eltern meiner Schüler erstellt. Ich (Klassenlehrerin) bin die Eulenmama und die Referendarin ist die Eulenmama in Ausbildung. *g*

Wobei ich trotzdem tolle "Euleneltern" habe! Das möchte ich nicht verschweigen.

Woraus die Knete ist? Hm. Da müsste ich jetzt meine Referendarin fragen.

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