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Klasse 2000

Heute hatten wir Besuch, denn es stand wieder ein neues Thema für Klasse 2000 an: das Gehirn. Wir lernten einiges über den Aufbau des Gehirns, probierten einige Funktionen aus, z. B. wie unser Stammhirn die Atmung und Nerven steuert und unser Kleinhirn unsere Bewegungen, und lernten, wie man "richtig lernt".

 Wir spüren den geringsten Lufthauch auf unserer Haut.

 Wir können auf einem Bein stehen. Mit geschlossenen Augen
fiel es uns allerdings deutlich schwerer.

Besonders interessant fanden wir alle das Nervenbahn-Modell unseres Gehirns. Dazu standen wir vor der Tafel im Stehkreis, jeder Eulenschüler stellte eine einzelne Nervenzelle dar. Für jede Handlung, sei es das Essen, das Schlafen, das Spielen oder das Lernen, knüpfte unsere Klasse 2000-Patin mit Wolle zwischen den Nervenzellen Verbindungen. 

Am Beispiel des Gedichtlernens wurde uns schnell klar, dass mit jedem Lesen des Gedichts - nachmittags, abends, morgens, ... - eine weitere Nervenbahn zwischen den Gedicht-Nervenzellen geknüpft wurde. So kam es, dass diese Nervenzellen mit vier oder fünf Bahnen verknüpft waren, andere nicht.

Am besten lernt man also, wenn man frühzeitig beginnt und den wichtigen Stoff jeden Tag einige Minuten durchliest oder übt. So wird die Verknüpfung der Nervenzellen im Gehirn für das Thema besonders stark und hält lange Zeit an. Lernt man erst kurz vor einer Klassenarbeit, kann man sich den wichtigen Stoff leider nur kurz behalten, denn die Nervenzellen im Gehirn sind kaum miteinander verknüpft.

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* Die Liste der Merkplakate und Anleitungen wurde aktualisiert.

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